...hungriges herz...
Gedanken

gerade eben habe ich mir selbst eine mail geschickt. denkt eigentlich jemand an mich? ich finde, man sollte benachrichtigt werden, wenn jemand an einen denkt. also ich meine, so richtig an einen denken, so richtiges dran denken, wie schön irgendwas mit dieser person war. passiert ja eigentlich nicht so oft. Ich zumindest denke so was nicht sonderlich oft. sollte ich? eigentlich schon. wobei, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.?wie ignorant. wenn jeder an jeden denkt, ist noch lange nicht an alle gedacht. wer denkt denn an all die, die an niemanden denken können, weil sie niemanden kennen? wer denkt denn an die, die gar nicht mehr denken? zu viel denken? macht nichts. wie wäre es denn, einen gedenkstag festzulegen? an diesem tag denkt dann jeder an eine bestimmte person, die ihm persönlich ziemlich wichtig ist. da wird dann an erinnerungen gedacht; an den ausflug zum see im letzten sommer, an die zeit, in der man gemeinsam neues entdeckte, an die lustige schneeballschlacht im vergangenen winter. da wird daran gedacht, wie es wäre, wenn diese person nicht mehr da wäre, und man denkt sich aus, wie man seine beziehung zu dieser person stärken könnte. man überlegt, warum einem jemand so wichtig ist. bin ich dir wichtig? bist du mir wichtig? bin ich jemandem wichtig? all das wird an einem solchen gedenktag besprochen, nein, wohl eher bedacht. am besten alleine. man kann ja auch an leute denken, die es gar nicht mehr gibt. zum beispiel an die verstorbenen großeltern.?und gegen ende dieses tages, so nach dem abendbrot, gegen 19 uhr, da zeigt man der person, an die man gedacht hat, dass sich die eigenen gedanken den ganzen tag nur um diese person gedreht haben. wie ist ganz egal. ein anruf oder eine mail genügen. wobei man sich über einen besuch wohl eher freuen würde. aber das geht schlecht, weil ja jeder irgendjemand anderen besuchen müsste, und somit… na ja. ich fände so einen gedenktag wirklich nicht schlecht. damit ist zwar noch längst nicht an alle gedacht, aber ein anfang wäre getan. …wirre gedanken zu so später stunde.
1.3.07 19:40


momentanes gedankengut

der sinn ist wohl etwas ganz individuell! für mich? mein sinn des lebens? den menschen zu finden, den ich lieben darf und der auch mich liebt, wie ich ihn liebe. sich zusammen die welt anschauen und später eine familie gründen. kinder und einen hund haben. sehen, wie das leben wächst. das gefühl haben dürfen, für jemandem wichtig zu sein. gebraucht zu werden. probleme bewältigen, die nie zu bewältigen sind, wenn man alleine, einsam ist! wenn ich heute von dieser welt verschwinde? es würde wohl niemandem auffallen. warum scheut man in unserer gesellschaft das thema „tod“? ist es nicht die ganz persönliche entscheidung eines jeden, selbst zu bestimmen, wann er geht? darf man sich solche gedanken überhaupt machen, oder wäre dies ein zeichen von undankbarkeit gegenüber dem leben? „anderen geht es viel schlechter als dir! du hast doch alles! warum also denkst du über so etwas überhaupt nach?“ man versucht immer, sich mit anderen menschen zu vergleichen. „sieh nur, wie schlecht es dem oder dem geht! wie gerne würde der oder der mit dir tauschen wollen!“ ich bin aber nun mal nicht „der oder der, mit diesem oder jenem problem“, sondern ich bin ich, mit meinen problemen, meinen sorgen und meinen ängsten!
27.2.07 15:29


Namensfavouriten (weibliche Namen)

*Alexandra
*Merit
*Talke
*Fenna
*Mette
21.2.07 21:13


Es reicht

es wurde lange genug darüber geschrieben, was man supertoll findet und was einem total gut gefällt. meine damen und herren, es ist an der zeit, mal die richtig heiklen themen anzuschneiden. hier also drei punkte, die mich wirklich rasend machen.

ich finde nasse socken ganz unausstehlich. ich kann es absolut nicht leiden, wenn man morgens duscht, sich frische socken anzieht und der vermeintlich gute tag scheitert dann, nur weil man in die kleinen wasserlachen auf dem boden tritt. dann kleben die socken am fuß und sind kalt und man will sich am liebsten gar nicht mehr fortbewegen. deswegen: Nein zu nassen socken!

warum müssen diese kleinen türkischen miteinwohner dieses landes immer ihre geklauten mp3 player auf die höchste lautstärke schieben sodass jeder, zb im bus bushido oder auch eminem hören kann? ich glaub sogar, dass manche von denen gar nicht die texte verstehen, die sind natürlich dann die coolsten. ich finde so was sehr rücksichtslos, aber bei deren intelligenzquotienten kann man ja auch nich viel erwarten. also: Nein zu lauten mp3 player hörern

ich esse gerne joghurt. den spaß daran nehmen mir allerdings oftmals ihre verschlussdeckel, die ja praktischerweise einfach abgezogen und weggeschmissen werden können. geht ganz schnell, eigentlich. eigentlich! es kommt nicht selten vor, dass in einem schnellen abzugsverfahren so mir nichts dir nichts nur die hälfte des deckels abgeht, tausend krebserregende fussel am becherrand übrig bleiben und man dann in den joghurt langen muss, um die restlichen überbleibsel abzuschaben. Muss das sein?!

21.2.07 20:43


ich liege in tausend teilen überall herum.

ich liege in tausend teilen überall herum.

ein fuß steht in den minuten, die ich damit verbringe zu warten, ob auf bus oder bahn, auf das weckerklingeln oder den stundenpieps. in der schule liegt die rechte hand, auf den blöcken und all den büchern, bei den karten, bei dem stift. die linke liegt auf dem herzen und wird im sekundentakt nach oben gedrückt, hin und wieder auch schneller und so sehr, dass ich sie mit gewalt zurücklegen muss. mit druck dahinter. mein bauch ist in den plänen, den gedanken, den geschichten, den büchern und dem fernweh, während der andere fuß damit beschäftigt ist, nicht auf die linien zu treten und trotzdem schritt zu halten. die knie kommen wie immer nicht mit und sind irgendwo auf dem weg abhanden gekommen. der mund ist viel zu oft in all den phrasen und gesprächen, die doch nicht voranbringe aber aufhalten. die nicht tief sind aber lang. und mein gesicht liegt fragmentös in dieser stadt herum. und der rücken an der wand.

ich liege in tausend teilen überall herum.

die ohren sind immer dort, wo die töne sind, an die sich die lunge schon gar nicht mehr erinnert. weil dazwischen soviel luft und soviel strecke war. und zwischen all diesen teilen ist soviel luft und strecke, dass ich glaube, sie vergessen sich. dass ich glaube, sie reden sich gegenseitig schön, obwohl sie längst den kontakt zueinander verloren haben. ich glaube, eine annäherung wird dauern nach all den monaten stille und luft und strecke. und lungenvolumen.

auch morgen liege ich immer noch in tausend teilen überall herum. wenn du einen findest, sag bescheid, ruf an, was auch immer. “Es ist durchaus noch Platz hier drin”…

16.2.07 15:00


boah alltaah, isch schwör

ich warte auf meinen bus, neben mir zwei türken, schon sehr laut am diskutieren (ich konnte es nicht verstehen, da ich kein türkisch kann) und.. da! endlich kommt der bus mit 2 minuten verspätung und ich denke nur "rein da, endlich weg von denen." und, natürlich müssen die prollos genau dahin, wo ich auch hin muss. na super. 10 minuten fahrt lagen vor mir. ich suche mir einen platz, die typen gehen an mir vorbei. an der lautstärke, in der sie redeten, wusste ich, dass die wohl direkt hinter mir sitzen mussten. "boah alltaah, isch schwör... den hab isch so eins aufs maul gegeben" gedanklich schüttel ich den kopf. müssen die das so laut rumposaunen? ich sehe mich um. neben mir ein hübsches mädchen. "wir stehen nicht auf so typen, die jedem auf die fresse haun, und das auch noch durch den ganzen bus palavern müssen" das denkt sie wohl gerade. "boah jungee! scheiße alltaah, ich hab meinen mp3 player vergessen!" gottseidank,flüster ich. sonst dürfte ich mir jetzt noch bushido oder hip hop in voller lauststärke aus dem neusten, geklauten mp3 player anhören. apropo...ich taste meine jackentasche ab. da! sicher, ich hab auch einen mp3 player, aber der muss ja genau dann leer sein, wenn man ihn gerade sehr dringend benötigt. "wat?? hier wohnt die?? klingel mal!! boah ataaah wie weit wir jetzt noch laufen müssen!" yes! die steigen aus. *kritzel* ich mache drei kreuze. als die an mir vorbeigehen, höre ich neben mir das mädchen erleichtert stöhnen. genau. das wollte ich auch grade machen.
16.2.07 13:57


manchmal ein kind sein

manchmal wäre ich gerne wieder kind. ich würde mir nicht so viele sorgen, nicht so viele gedanken machen. ich würde einfach in den tag hinein leben ohne an das zu denken, was kommen könnte und was schon geschehen ist.
16.2.07 13:02


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"Es ist besser für das, was man ist, gehasst, als für das, was man nicht ist geliebt, zu werden"

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