...hungriges herz...
Psalm 23

so, heute morgen war die urnen beisetzung meiner uroma. ein sehr emotional bewegender moment, den man gar nicht in wörter fassen kann und ich auch nicht möchte, wenn ich erhlich bin. der pastoor hat vor der beisetzung den psalm 23 aufgesagt, den ich auch nun hier niederschreiben möchte um noch einmal abschied zu nehmen.

Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

abschied zu nehmen ist nicht leicht, darum ist es wichtig jeden tag so zu genießen als wäre es der letze, dies ist mir klar geworden. in solchen negativen augenblicken des menschlichen lebens ist der zusammenhalt der ganzen familie wichtig und man vergisst alle streitigkeiten und besinnt sich auf die positiven seiten. man denkt an die verstorbende person, denkt an freudige erlebnisse. man ist gespalten, die traurige ebene, dass die person die zukunft auf dem planeten erde nicht mehr aufnehmen kann, und die relativ frohe ebene, so sehr dies auch paradox klingen mag, dass die person nun bei gott und sie sozusagen "erlöst" ist. dabei wollte ich gar nichts schreiben, nunja es ist passiert

19.1.07 13:51
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lotti (23.1.07 19:43)
Hmmm... vor einem jahr starb auch meine uroma und mir wurde erst kurz zuvor bewusst, wie herzlich wenig ich doch nur mit unternahm. Gut, dann war sie schon zu alt um noch was groß mit ihr zu unternehmen... ICh mag den Psalm. Ich kenne ihn schon schrecklich lange und er ist einer der dinge die man nicht vergisst... also für mich jetzt.

Ein sehr kluger mensch sagte einmal: Der Verlusst an sich ist nciht das schlimme, doch es ist die Art der Gewohnheit, die es für den Menschen so schwer macht, Verlusste zu vergessen.

Naja.

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"Es ist besser für das, was man ist, gehasst, als für das, was man nicht ist geliebt, zu werden"

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